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SPD-Zwischenbilanz und Ortsbegehung am 03.05.2005 in Rödgen

Zwischenbilanz der Rödgener SPD-Kommunalpolitik - Pressebericht vom 12.04.2005

In der letzten Vorstandssitzung der Rödgener SPD berichteten die Mandatsträger über ihre Aktivitäten und den Sachstand einzelner Maßnahmen, deren Umsetzung die SPD den Bürgern und Bürgerinnen im Wahlprogramm der laufenden Legislaturperiode für den Rödgener Ortsbei-
rat versprochen hatte.

In dieser Zwischenbilanz können die Genossen auf eine große Anzahl realisierter Punkte ver-
weisen. Dies ist umso bemerkenswerter, als die SPD im Ortsbeirat Rödgen im Moment keine Mehrheit hat und obwohl die Zusammenarbeit mit dem Magistrat nicht immer die Beste war.

Insbesondere im Bereich der Verkehrsberuhigung und damit auch der Sicherung der Schulwege der Rödgener Kinder ist es den Genossen gelungen, dafür zu sorgen, dass der gesamte Stadt-
teil, mit Ausnahme von kleinen Teilen der Ortsdurchfahrt, zur verkehrsberuhigten,
30-km/h-Zone umgewandelt wurde. Damit ist erreicht, dass die Verkehrsteilnehmer deutlich langsamer fahren, als dies vorher der Fall war. Messungen, die von der Stadt Gießen durch-
geführt wurden, belegen dies recht deutlich, obwohl leider auch festzustellen ist, dass es immer- noch einige wenige, unbelehrbare Kraftfahrer gibt, die sich nicht an die Geschwindig-
keitsvorgaben halten. Auch sind nicht alle zugesagten Maßnahmen im Rahmen der Verkehrs-
beruhigung restlos umgesetzt. Hier gilt es, konsequent beim zuständigen Dezernenten nachzu-
haken.

Im Zusammenhang mit den massiven Fällarbeiten im Rödgener Hochwald und im Udersberg hat sich die SPD in Anträgen dafür eingesetzt, dass nicht nur Holz eingeschlagen wird, sondern dass auch entsprechende Auffors- tungsmaßnahmen eingeleitet werden. Dies ist deshalb wichtig, weil es Jahrzehnte dauert, bis die Bäume wieder eine gewisse Höhe erreicht haben und damit einen ausgewogenen Waldbestand auf Dauer sichern können.

Auch um die Rödgener Spielplätze haben sich die Rödgener Genossinnen und Genossen mehr-
fach gekümmert. So wurden in Anträgen zu den Haushaltsplanberatungen der vergangenen Jahre immer wieder gezielt Finanzmittel, zweckgebunden für die Rödgener Spielplätze, gefor-
dert. Im Ortsbeirat wurden diese Anträge auch immer befürwortet, doch leider verweigere sich die derzeitige Koalition in Gießen bis heute hierzu.
Ebenso wurden Sicherheitsüberprüfungen der aufgestellten Spielgeräte von der SPD gefordert, wie auch Überlegungen, wie das Gelände, der seit geraumer Zeit defekten und gesperrten Rollschuhbahn mit dem angrenzenden Spielplatz in Zukunft sinnvoll genutzt werden könnte. Hierzu solle auch eine Abstimmung mit Eltern, Anwohnern und den Fachämtern stattfinden.

Im Vorfeld der Fertigstellung der Sanierung der Ortsdurchfahrt hatte die SPD zugesagt, dass in der Straße "Zum Bahnhof" Reparaturmaßnahmen durchgeführt werden sollten. Inzwischen ist auch der 3. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt im Zuge der L 3126 fertig gestellt, so dass die komplette Ortsdurchfahrt saniert und erneuert ist. Dank der rechtzeitigen Bemühungen der SPD konnte dies erreicht werden, ohne dass die Anlieger, aufgrund der Straßenbeitragssatzung, zur Kasse gebeten werden mussten. Inzwischen sind hierzu aus anderen Stadtteilen entsprechend negative Beispiele zur Genüge bekannt.

Seit Jahrzehnten setze sich die SPD immer wieder für ein Baugebiet im Anschluss an die Bebauung in Richtung Buseck ein. Auch in dieser Legislaturperiode wurde mehrfach darauf hingewiesen und in Anträgen gefordert, dass sich dort etwas bewegen müsse. Dies wäre eine sinnvolle Lösung und Arrondierung der vorhandenen Bebauung, die bereits planerisch durch den Gemeinderat der ehemals selbständigen Gemeinde Rödgen so vorbereitet wurde.
Vom Magistrat kämen in dieser Frage nur hinhaltende bis ausweichende Stellungnahmen. Es werde von dort nicht der Versuch unternommen, mit dem Regierungspräsidenten zu einer Einigung zu kommen und diesen davon zu überzeugen, dass damit keinesfalls eine Zersiedlung der Landschaft verbunden sei. Man werde sich deshalb weiter- hin für die Erschließung des Baugebietes "Rödgen Ost" einsetzen, war die einhellige Meinung der Sitzungsrunde.

Unterstrichen wurde abschließend, dass die sozialdemokratische Partei auch weiterhin treibende Kraft im Ortsbeirat Rödgen bleiben und sich mit Nachdruck für die berechtigten Interessen der Bevölkerung des Stadtteils einsetzen wolle.

Der SPD ist ein enger, direkter Kontakt zu den Rödgener Bürgerinnen und Bürgern wichtig und sie bietet in diesem Zusammenhang mit der SPD-Stadtverordnetenfrak-
tion der interessierten Öffentlichkeit am 03.05.2005 eine Ortsbegehung in Rödgen - Beginn ab 16:00 Uhr am Bürgerhaus - mit aktuellen Informationen an.



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